Arbeitsanleitung: 3D-Karte mit Schneidebögen basteln
In unserer heutigen Zeit – in der vieles immer technischer und schneller wird – sind handgeschriebene Grußkarten echte kleine Schätze geworden.
Noch ein bisschen exotischer (und ehrlich gesagt auch viel schöner) wird es, wenn man die Karte nicht einfach kauft, sondern selbst bastelt. Damit schafft ihr nicht nur ein einzigartiges Unikat, sondern zeigt dem Kartenempfänger auch: Du bist uns wirklich wichtig.
Eine Karte kann man auf viele Arten gestalten. Besonders schön und gleichzeitig gut machbar ist das mit der 3D-Technik – also mit Hilfe von 3D-Bögen.
Die Auswahl an Motiven und Künstlern ist dabei riesig: Für jeden Anlass, jede Jahreszeit und jedes Ereignis gibt es passende Motive. Und ja – auch wir staunen da manchmal selbst: Im Karten-Bastelshop warten rund 10.000 verschiedene Motive auf euch.
Aber wie funktioniert das eigentlich genau? Wie wird aus einem 3D-Bogen, Kartenkarton, Hintergrundpapier, Stickern und kleinen Schmuckelementen eine fertige Karte? Was braucht ihr wirklich – und was sind überhaupt 3D-Klebepads?
Fragen über Fragen … und genau deshalb gibt es hier nun eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Einfach erklärt und mit Bildern anschaulich dargestellt. Sie richtet sich vor allem an Anfänger, ist aber auch perfekt, wenn ihr euch einfach ein paar frische Tipps holen möchtet.
Und keine Panik: Fangt klein an und steigert euch nach und nach. Ihr werdet sehen, wie viel Spaß diese kreative Arbeit macht. 😊
Schritt 1: Das passende 3D-Motiv auswählen
Bevor wir uns an die Gestaltung einer Karte machen, müssen wir zuerst ein zum Thema passendes 3D-Motiv wählen.
Dafür gibt es 3D-Bögen, die meist 2 bis 3 professionelle Grafiken zu einem bestimmten Thema oder Anlass enthalten.
Für unsere Arbeitsanleitung hier haben wir uns den 3D-Bogen von LeSuh Nr. 8215764 ausgesucht, der zwei schöne Blumensträuße in einer Vase als Motive enthält.
Wenn ihr noch nie mit 3D-Bögen gebastelt habt, wundert ihr euch vielleicht, warum hier mehrmals das gleiche Motiv zu finden ist. Aber schaut euch die Bilder genau an: Bei jedem Bild fehlt ein kleines Teil - oder anders gesagt - die Bilder werden immer kleiner.
Und genau so soll es auch sein. Das 3D-Motiv wird in mehreren Schichten aufgebaut - nach oben immer kleiner werdend.
Zu jedem Motiv gibt es ein Grundmotiv, auf das die vielen einzelnen Bildteile dann geklebt werden. Oft haben die Grundmotive eine feste Grundform – zum Beispiel ein Rechteck, ein Quadrat oder ein Oval. Hier ist das Ausschneiden relativ leicht: Gerade Linien lassen sich mit einem Bastelmesser und einem Lineal schön sauber schneiden.
Viele Motive findet man allerdings auch ohne feste Abgrenzung auf dem 3D-Bogen. Hier hat man dann verschiedene Möglichkeiten, das Grundmotiv in Form zu bringen. Eine Möglichkeit ist es, das Motiv direkt an der Kontur auszuschneiden.
Schritt 2: Die passende Form für das Grundmotiv finden
Je nach Motiv muss das Grundbild aber nicht zwingend direkt an der Kontur ausgeschnitten werden. Oft wirkt es sogar ruhiger und harmonischer, wenn das Motiv eine klare Grundform bekommt.
Wer das Motiv nicht frei ausschneiden möchte, kann ihm zum Beispiel eine ovale oder eckige Form geben – je nachdem, wie viel Platz rund um das Motiv auf dem 3D-Bogen vorhanden ist. Hier im Blog bieten wir euch dafür einige kostenlose Schablonen zum Ausdrucken an, die sich hervorragend für Grundmotive eignen.
Die Schablonen werden einfach ausgedruckt, ausgeschnitten und anschließend in der passenden Größe auf das Grundmotiv gelegt. Mit einem dünnen Bleistift übertragt ihr die Form direkt auf das Motiv und schneidet dann sauber entlang dieser Markierung aus.
Wichtig ist dabei, dass die Schablone etwas größer als das eigentliche Bild ist, damit keine wichtigen Bildteile verloren gehen. Sollten einzelne Bildelemente über die Form hinausragen, spart ihr diese beim Anzeichnen einfach aus und schneidet sie später ganz normal mit aus.
(Man unterbricht also zum Beispiel die Linie an dieser Stelle und lässt das Bildteil bewusst überstehen.)
Eine Schablone braucht ihr aber immer nur für das Grundmotiv, weil dieses dem 3D-Bild letztendlich seine finale Form gibt. Alle anderen Bildteile müssen immer an der Kontur entlang ausgeschnitten werden.
Schritt 3: Die einzelnen Bildteile sauber ausschneiden
Sobald das Grundmotiv fertig ist, geht es an die kleinen Bildteile, die später für den 3D-Effekt sorgen. Hier lohnt es sich, in Ruhe zu arbeiten – denn je sauberer ihr schneidet, desto schöner wirkt das fertige Motiv.
Die Bildteile müssen fein säuberlich und möglichst exakt an der Kontur entlang ausgeschnitten werden. Dafür sind sowohl ein Bastelmesser als auch eine feine, spitze und scharfe Schere sehr hilfreich.
Sogenannte Silhouettenscheren eignen sich dafür besonders gut.
Beim Schneiden ist es übrigens besser, minimal ins Motiv hineinzuschneiden, als später weiße Ränder am Bildrand stehen zu lassen.
Oft gibt es auch innerhalb des Motivs kleine Flächen, die ausgeschnitten werden müssen – wie zum Beispiel hier der Henkel an der rosa Vase. Schneidet am besten immer zuerst vorsichtig die Innenflächen aus. Danach könnt ihr am äußeren Bildrand schneiden.
Anfängern empfehlen wir für die ersten Versuche 3D-Motive, die nicht zu filigran, sondern möglichst kompakt sind. So bekommt ihr erst einmal ein Gefühl fürs Ausschneiden. Und probiert ruhig verschiedene Schneide-Werkzeuge aus, bis ihr „euer“ Werkzeug gefunden habt, mit dem ihr am liebsten arbeitet.
Schritt 4: Bildteile wölben für einen schönen 3D-Effekt
Sind alle Bildteile ausgeschnitten, kommt ein kleiner, aber wirkungsvoller Zwischenschritt, der das Motiv später noch plastischer wirken lässt.
Achtet zunächst darauf, dass wirklich alle Bildteile vollständig ausgeschnitten sind und keines verloren geht.
Zum Wölben benötigt ihr eine weiche Unterlage – zum Beispiel ein Stück Moosgummi – sowie einen stumpfen Gegenstand, etwa den Griff einer Schere.
Legt die Bildteile mit der Rückseite nach oben auf das Moosgummi. Mit dem Scherengriff streicht ihr nun mit leichtem Druck von innen nach außen über die Ränder der Bildteile. Dadurch wölben sich die Motivteile sanft nach oben.
Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig, aber ein sehr guter Trick, um das 3D-Motiv später natürlicher und lebendiger wirken zu lassen. Zusätzlich sind die Klebepads später weniger sichtbar, wenn man seitlich auf das Motiv schaut.
Das Grundmotiv selbst wird übrigens nicht gewölbt – dieses soll später schön flach auf der Karte liegen.
Schritt 5: Bildteile mit 3D-Klebepads aufbauen
Jetzt kommt der Schritt, der dem Motiv seine typische Tiefe verleiht: die 3D-Klebepads.
Auf die Rückseite der ausgeschnittenen Bildteile werden nun die 3D-Klebepads geklebt. Dabei handelt es sich um kleine Abstandshalter aus Schaumstoff, die auf beiden Seiten selbstklebend sind.
Indem ihr diese Pads zwischen die einzelnen Bildteile setzt, bekommt das Motiv später seine Höhe – und damit die gewünschte 3D-Optik.
Die Klebepads gibt es in verschiedenen Höhen - bewährt haben sich Klebepads von 0,5 mm bis 2 mm Stärke. Wir verwenden in der Regel für die größeren Bildteile, die weiter unten im Motiv liegen, etwas höhere Pads. Für die kleineren, oberen Bildteile reichen flachere Pads völlig aus. So wirkt das Motiv harmonisch und wird nicht unnötig hoch – außerdem knicken feine Bildteile dann nicht so leicht um.
Wenn ihr eure Karten später verschicken möchtet, empfiehlt es sich ebenfalls, eher flach zu arbeiten. Auch bei Motiven für Trauerkarten greifen wir lieber zu flachen Klebepads, damit die 3D-Optik zwar vorhanden ist, aber dezent und nicht überladen wirkt.
Mit den Klebepads müsst ihr übrigens nicht sparen: 400 Stück kosten oft nicht einmal 1 € – damit lassen sich schon eine ganze Menge Karten gestalten.
Standardmäßig haben die Pads meist eine Größe von 5 × 5 mm. Für sehr filigrane Motive bieten wir im Shop auch 3 × 3 mm große Pads an. Wer eine ruhige Hand hat und nur wenige kleine Pads braucht, kann die 5 × 5 mm-Pads übrigens auch halbieren oder vierteln.
Schritt 6: Die Bildteile richtig zusammensetzen
Sind alle Bildteile vorbereitet, geht es nun an den eigentlichen Aufbau des 3D-Motivs. Ab jetzt wächst euer Motiv Schicht für Schicht.
Bestückt zuerst alle Bildteile außer dem Basisbild auf der Rückseite mit ausreichend 3D-Klebepads. Zieht dazu jeweils die Schutzfolie nur von einer Seite ab und klebt die Pads auf. Die zweite Schutzfolie bleibt noch dran, bis das Bildteil tatsächlich aufgeklebt wird.
Legt euch nun das Grundmotiv vor euch auf den Tisch und sucht das nächst kleinere Bildteil heraus. Jetzt könnt ihr die Schutzfolien der Pads entfernen und das Bildteil exakt auf das Basisbild kleben.
Wichtig ist dabei, immer gerade von oben auf das Motiv zu schauen. So vermeidet ihr, dass ein Bildteil schief sitzt und das Motiv später unruhig wirkt.
Die Bildteile werden nun der Reihe nach – von groß nach klein – aufgeklebt. Wir empfehlen euch, die Teile vorher in der richtigen Reihenfolge auf dem Tisch zu sortieren. So stellt ihr sicher, dass kein Zwischenteil vergessen wird. Denn: Einmal aufgeklebt, lassen sich die Bildteile kaum noch entfernen oder korrigieren.
Auf dem Bild seht ihr außerdem sehr schön, wie ein fertiges 3D-Motiv von der Seite aussieht. Hier erkennt man auch, dass sich das vorherige Wölben gelohnt hat – seitlich sind die Klebepads kaum sichtbar, und das Motiv wirkt besonders plastisch und hochwertig.
Schritt 7: Das 3D-Motiv auf die Karte bringen und gestalten
Ist das 3D-Motiv fertig, habt ihr tatsächlich schon die Hälfte der Arbeit geschafft. Jetzt wird aus dem Motiv eine richtige Karte – denn nun geht es ans Platzieren und Gestalten.
Zunächst benötigt ihr einen Kartenkarton bzw. eine fertige Karte und – wenn ihr die Karte verschicken möchtet – am besten auch einen passenden Umschlag.
Besonders harmonisch wirkt eine Karte, wenn sie aus derselben Farbfamilie stammt wie das Motiv. Bei einer rosa Vase mit vielen rosa Blüten passt also zum Beispiel eine rosa Karte perfekt.
Natürlich wird das Motiv nicht einfach direkt auf die Karte geklebt. Um es hervorzuheben und der Karte mehr Tiefe zu geben, empfehlen wir ein passendes Bastelpapier (zum Beispiel aus den Papiersets von LeSuh) oder ein anderes Hintergrundpapier, etwa unseren Karo-Line-Karton, der beidseitig verwendbar ist.
Viele Hintergrundpapiere bieten wir euch übrigens auch in kleinen Mini-Packs an. So könnt ihr euch eine schöne Auswahl zusammenstellen, ohne gleich große Mengen kaufen zu müssen.
Für weitere Verzierungen eignen sich Sticker und selbstklebende Halbperlen hervorragend. Damit lassen sich im Handumdrehen liebe Grüße und kleine Glanzpunkte auf die Karte zaubern.
Als Klebematerial ist doppelseitiges Klebeband unverzichtbar, da es die Karte nicht aufweicht oder wellt – im Gegensatz zu Flüssigkleber, der hier oft Probleme macht.
Schritt 8: Farben, Materialien und Karte vorbereiten
Bei unserem Beispielmotiv mit der rosa Vase haben wir uns ganz bewusst für eine rosa Karte entschieden. Ergänzt wird sie durch ein dunkelrotes Flitterpapier aus dem Flitter-Papier-Set von LeSuh sowie selbstklebende Halbperlen in verschiedenen Rot-Tönen und Größen.
Als Sticker sind für Anfänger die Kombisticker von JEJE besonders gut geeignet. Sie enthalten auf nur einem Bogen verschiedene Schriften, Bordüren und Eckverzierungen und lassen sich dadurch sehr vielseitig einsetzen.
In unserem Fall haben wir den Kombi-Sticker Nr. 2616 in Silber verwendet, da er farblich sehr gut mit den Rot- und Rosatönen harmoniert und dem Motiv etwas Eleganz verleiht.
Habt ihr euch für einen Kartenkarton entschieden, schneidet ihr diesen zunächst auf das A5-Format zu und knickt ihn anschließend einmal mittig. So entsteht die Kartenbasis.
Bei fertigen Karten entfällt dieser Schritt natürlich – diese sind bereits auf Größe geschnitten und meist vorgefaltet oder mit einer Falzlinie versehen, sodass ihr sie nur noch zusammenklappen müsst.
Schritt 9: Hintergrund gestalten und das Motiv dekorativ einarbeiten
Jetzt bekommt die Karte ihren endgültigen Look – mit Hintergrundpapier, Stickern und kleinen Glanzpunkten.
Vom dunkelroten Flitterpapier schneidet ihr einen Streifen mit einer Breite von 3,5 cm und einer Länge von 14,7 cm ab. Mit beidseitigem Klebeband klebt ihr diesen Streifen auf die linke Kartenseite und haltet dabei einen kleinen Abstand von etwa 5 mm zur Falzkante der Karte ein.
Der Papierstreifen sollte oben und unten bündig mit der Karte abschließen.
Von der gefüllten Bogenbordüre des Stickerbogens braucht ihr ein Stück von 14,3 cm ab und klebt es links auf den Papierstreifen. Der Abstand zum linken Papierrand sollte etwa 2 mm betragen. Achtet außerdem darauf, dass die Bordüre mit einem vollen Bogen beginnt und endet und nach oben und unten der gleiche Abstand bleibt.
Nun werden zwei große silberne Stickerecken in die beiden freien Ecken auf der rechten Kartenseite geklebt und anschließend von oben nach unten mit einer geraden Stickerlinie verbunden.
Das verbleibende Reststück der Linie wird geteilt und oben und unten quer an die Stickerecken angelegt. Die auslaufenden Enden schneidet ihr schräg ab. Achtet darauf, dass sowohl Linien als auch Ecksticker einen Abstand von etwa 5 mm zum Kartenrand haben.
Das ovale Blumenmotiv wird nun so aufgeklebt, dass der Abstand zum oberen Rand ca. 2 cm und zum rechten Rand ca. 1 cm beträgt. Anschließend rahmt ihr das ovale Grundmotiv mit einer silbernen Bogenbordüre ein, wobei die Bogenspitzen nach innen zeigen.
Bogen- und auch Pünktchenbordüren eignen sich übrigens besonders gut zum Einrahmen von Rundungen, da sie sich sehr schön „um die Kurve“ legen lassen.
Die Stickerschrift „Alles Gute“ wird unter das 3D-Motiv geklebt. Zusätzlich verteilt ihr sechs kleine Blumen sowie weitere kleine Rauten vom Stickerbogen locker auf der Karte.
Zum Schluss setzt ihr noch zwei große rote Halbperlen mit einem Durchmesser von 6 mm auf die Stickerecken. Weitere Halbperlen mit 3 mm Durchmesser kommen auf die kleinen Stickerblümchen.
Ein kleiner Tipp zum Abschluss: Die kleinen Halbperlen lassen sich mit der Spitze eines Bastelmessers besonders gut vom Klebestreifen der Verpackung lösen und direkt an die gewünschte Stelle setzen. Danach einfach gut andrücken – so bleiben sie sicher haften und verrutschen nicht.
Schritt 10: Zweites Motiv farblich variieren und neu anordnen
Für das zweite Blumenmotiv des 3D-Bogens haben wir uns für eine grüne Doppelkarte entschieden. Grün eignet sich bei Blumenmotiven eigentlich fast immer – es wirkt frisch, ruhig und lässt die Farben der Blüten schön zur Geltung kommen.
Passend dazu haben wir diesmal ein helles grünes Flitterpapier aus dem Set von LeSuh ausgewählt (auf dem Bild wirkt es fast golden), außerdem Halbperlen in verschiedenen Grüntönen sowie den Kombi-Sticker Nr. 2616 in Gold.
Vom grünen Hintergrundpapier schneidet ihr ein Rechteck mit den Maßen 9 cm × 6 cm aus. Dieses Rechteck wird anschließend einmal diagonal durchgeschnitten, sodass zwei gleich große Dreiecke entstehen.
Die beiden Dreiecke klebt ihr nun mit beidseitigem Klebeband auf die Karte – eines in die linke untere Ecke, das andere in die rechte obere Ecke. Achtet darauf, rundherum einen Abstand von etwa 5 mm zum Kartenrand einzuhalten. So wirkt die Gestaltung ausgewogen und nicht zu dicht am Rand.
In die jetzt noch freien Ecken der Karte kommt eine Verzierung mit einer geraden Stickerlinie. Für jede Ecke benötigen Sie ein Bordürenstück mit 4,5cm Länge und eines mit 3cm Länge.
Das längere Stück kommt jeweils senkrecht an die lange Seite der Karte. Das kürzere Stück wird oben bzw. unten angelegt. Die auslaufenden Stickerenden werden jeweils schräg abgeschnitten. Der Abstand aller Stickerlinien zum Kartenrand sollte 5mm betragen.
Das fertige, rechteckige 3D-Bild kommt mittig auf die Karte und wird mit beidseitigem Klebeband aufgeklebt. Zum oberen und unteren Rand beträgt der Abstand so etwa 2,5cm. Nach links und rechts sind es etwa 1,5cm.
In die vier Ecken des Grundmotivs kommt jeweils ein kleiner, goldener Ecksticker, der wie ein Krönchen aussieht. Die vier Ecken werden mit einer goldenen Pünktchenbordüre miteinander verbunden.
Die beiden Wörter des Sticker-Grußes “Viel Glück” haben wir getrennt und je ein Wort über und unter das 3D-Bild in den grünen Bereich der Karte geklebt.
In die untere rechte Ecke kommt eine grüne Halbperle mit einem Durchmesser von 8mm. Schräg darüber findet eine hellgrüne Perle mit 6mm Durchmesser Platz, und nochmals versetzt kleben wir eine dunkelgrüne 5mm große Halbperle auf.
Verzieren Sie die obere linke Ecke auf die gleiche Weise - spiegelverkehrt - ebenfalls mit Halbperlen.
Schritt 11: Fertigstellen, variieren und vielseitig nutzen
Damit sind zwei tolle Karten entstanden, denen man sofort ansieht, dass sie mit viel Liebe und Sorgfalt gestaltet wurden.
Wer möchte, kann die Karte nun noch mit einem passenden Einlegeblatt ergänzen und dieses mit einer persönlichen Botschaft beschriften.
Kauft ihr fertige Kartenrohlinge im Set, sind oft gleich die farblich passenden Umschläge dabei, in denen die Karten später ihren Platz finden. So lassen sich die Karten problemlos verschicken oder als liebevolle Beigabe zu einem Geschenk überreichen. Auch für einen Gutschein oder ein Geldgeschenk ist eine selbstgebastelte Karte eine sehr schöne und wertige Verpackung.
Wer regelmäßig Karten bastelt, kann sich mit der Zeit einen kleinen Vorrat für verschiedene Anlässe anlegen. Lasst bei solchen Karten die Stickerschrift zunächst einfach weg und klebt sie erst dann auf, wenn ihr die Karte tatsächlich braucht. So wird aus einer neutralen Blumenkarte im Handumdrehen eine Geburtstagskarte, eine Karte mit Genesungswünschen oder ein lieber Gruß als kleines Dankeschön.
Zum Abschluss haben wir noch einen kleinen Helfer für euch:
Die in der Anleitung erwähnten Randschablonen für 3D-Motive könnt ihr euch hier kostenlos als PDF herunterladen, ausdrucken und immer wieder verwenden:
👉 Randschablonen für 3D-Motive – PDF zum Download
Wir hoffen, unsere Anleitung hat euch Lust aufs Kartenbasteln gemacht und euch gezeigt, dass der Einstieg in die 3D-Technik gar nicht schwer ist.
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